Die Qual der Wahl. Mahler meint am 22.9.2017

Nach meinem Musikgeschmack ist es eindeutig die Linke. Nach dem Wahlomat knapp. Vor den Grünen. Aber ganz ehrlich: ich weiß immer noch nicht, wen ich wählen soll. Direktkandidat: da hab ich in meinem Wahlkreis zwei wirklich gute Leute bei der SPD und bei den Grünen. Selten war es so schwer. Und da wundert es mich nicht, dass die sogenannten kleinen Parteien immer weiter aufholen, je näher die Wahl rückt. Jüngste Umfrage von gestern: Groko ist möglich, Schwarz-gelb oder Schwarz-grün, Rot-rot-grün reicht nicht, also nach Koaltion wählen ergibt wenig Sinn.

 

Die Union bleibt stabil bei ihren 26%, die SPD verliert weiter und ist bei 21,5 angekommen, die AfD etabliert sich als drittstärkste Kraft. Der Aufstieg der Ein-Mann-Lindner Partei zeigt deutlich, dass sich viele Unentschlossene oder Politikverdrossene von den Großen keine Veränderung erwarten. Weder von „weiter so“ Merkel noch von „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ Schulz.

 

Die Grünen haben sicherlich durch ihren Schleuderkurs zwischen Wirtschaftsrealo Kretschmann – Pro Baden-Württembergs Autoindustrie – und den Phantasten Özdemir und Göring-Eckardt – aus für den Verbrenner bis 2030 – Glaubwürdigkeit und Wähler verloren.

 

Ich weiß nur eines bestimmt: ich gehe am Sonntag wählen. Überzeugt hat mich niemand so richtig. Also das kleinste Übel. Denn wenn ich nicht wählen gehe, wähle ich automatisch das größere.

 

Die Qual der Wahl. Mahler meint am 22.9.2017
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