Die neuen Bewerbungstrends

Mit Ende der Schule, der Ausbildung oder des Studium stehen weitere wichtige Schritte im Leben eines jungen Menschen an. Einer davon ist es, sich auf einen Job oder ein Praktikum zu bewerben. Eine klassische Hürde ist immer noch das richtige Bewerbungsschreiben. Und es stellt sich für viele Absolventen die Frage, wie man überhaupt an gute Stellenangebote kommt.

Neben Inseraten auf Online-Portalen wie monster.de sind auch Jobmessen, die sich speziell an Studenten und Absolventen richten, ein guter erster Anhaltspunkt. So findet zum Beispiel jährlich die connecticum statt, eine der weltweit größten Firmenkontaktmessen für Studenten und Absolventen. Die nächste connecticum ist vom 6. bis 8. Mai dieses Jahres auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Da der Eintritt zur Messe kostenlos ist, lohnt sich ein Besuch in jedem Fall.

 

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Bewerbungstrends

Die Bewerbungstrends 2013 zeigen nämlich vor allem eines: Die besten Jobs bekommt man über Kontakte. Vor allem Empfehlungen anderer Mitarbeiter bringen einen oft einen ganzen Schritt nach vorne. Zudem werden Bewerber immer öfter direkt von Unternehmern oder deren Personalberatern angesprochen. Netzwerke wie Xing oder LinkedIn spielen hierbei eine wichtige Rolle. Es empfiehlt sich für Bewerber, sich bei einem dieser Netzwerke anzumelden, um von den Möglichkeiten des networking profitieren zu können.

 

Ein weiterer Trend sind Bewerbungsvideos anstelle von Fotos und den klassischen Bewerbungen. Voraussetzung ist hierbei, dass das Video professionell und hochwertig wirkt und zeitgleich ein umfassendes Bild des Bewerbers übermittelt. Ein solches Bewerbungsvideo ist vor allem für Menschen mit einem weniger lückenlosen Lebenslauf eine gute Alternative.

 

Das bleibt gleich: Bewerbungsgespräche

Bei allen Veränderungen, die die klassische Bewerbung auf den Kopf gestellt haben, bleibt eines jedoch unverändert: das Bewerbungsgespräch. Der Ablauf ist üblicherweise wie folgt:

  • Zunächst begrüßen die Gesprächspartner sich und es wird Small Talk gehalten, um die Situation zu entspannen und beide Parteien auf das Gespräch einzustimmen.
  • Danach stellen sich die Gesprächspartner vor. Meistens ist während des Bewerbungsgespräches ein Mitarbeiter aus dem jeweiligen Fachbereich zugegen sowie Mitarbeiter der Personalabteilung und die Vorgesetzten. Nach der Vorstellung der Mitarbeiter wird anschließend das Unternehmen, der gewählte Bereich und die Vakanz vorgestellt.
  • Nun beginnt der Ernst des Gesprächs, in dem die Personaler Fragen zum Werdegang, der Qualifikation und der Persönlichkeit des Bewerbers stellen. Sofern Inhalt des Gesprächs, bekommt der Bewerber anschließend eine Aufgabe, die es zu lösen gilt oder er muss seine Arbeitsproben vorlegen. Danach hat der Bewerber üblicherweise selber die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese werden in der Regel durch die anwesenden Gesprächspartner beantwortet. In größeren Unternehmen findet im Anschluss häufig eine Führung durch die Räumlichkeiten statt, gefolgt von der Verabschiedung.

 

Selbstverständlich ist jeder Bewerber vor dem Gespräch nervös. Eine gute Vorbereitung ist jedoch oftmals bereits die halbe Miete. So sollte man die Kernpunkte des eigenen Lebenslaufes im Kopf haben, sich umfassend über das jeweilige Unternehmen informiert und mögliche Fragen im Vorhinein geprobt haben.

Fragen, die in kaum einem Gespräch fehlen, sind zum Beispiel die eigenen Stärken und Schwächen oder auch Gehaltsvorstellungen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die richtige Kleidung für das Bewerbungsgespräch. Zunächst sollte man sich im Bewerbungsoutfit wohl fühlen und nicht verkleidet. Dennoch gibt es einige Dinge, die generell beachtet werden sollten. Der Online-Versandhandel Zalando bietet seinen Kunden nicht nur die Möglichkeit, ein passendes Outfit für jede Bewerbung zu erwerben, er hat auch die wichtigsten Do’s und Dont‘s für das Bewerbungsgespräch zusammengestellt. So empfiehlt es sich zum Beispiel, das eigene Outfit an den Dresscode des Unternehmens anzupassen.

 

Zudem muss der Bewerber unbedingt darauf achten, dass die eigene Kleidung keine Flecken oder Falten aufweist. Auch von auffälligen Accessoires wie extravaganten Schuhen oder Mützen ist abzuraten. Es bietet sich außerdem an, sich auf der Seite die für verschiedene Unternehmen vorgeschlagenen Outfits zu Inspirationszwecken anzusehen, etwa für ein Start-up-Unternehmen, ein Unternehmen aus der Modebranche oder ein Unternehmen, für den ein eher klassisches Bewerbungsoutfit vonnöten ist.

 

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