Die Hoffnung ist grün.

Sich ein Szenario auszumalen, wenn es etwas nicht gegeben hätte, fällt gewöhnlich schwer. Nicht so in diesem Fall. Denn das die Welt ein noch schrecklicheres Gesicht hätte, wäre Green-peace nicht gegründet worden, ist wohl allen klar.

Am 13. Oktober 1980, also vor 40 Jahren, hatte die erste deutsche Greenpeace-Gruppe ihre allererste Aktion. „Es waren Elbfischer, die mich auf die Geschwüre bei Aalen und Plattfischen aufmerksam gemacht haben. Die sahen aus wie Blumenkohl“, sagt der heute 76jährige Grün-der von Greenpeace Deutschland, Harald Zindler. Er ist 40 Jahre lang bei der Stange geblieben. Die Fische von damals hatten die Verklappung von Schwefelsäure und Schwermetallen nicht vertragen.

Unzählige Kampagnen folgten. Weltweit, schließlich wurde Greenpeace schon 1971 in Kanada gegründet. Giftstoffe im Meer und an Land, Atomenergie, Walfang, Boykotte von Ölfirmen wegen gestrandeter Tanker oder untergegangenen Ölplattformen, die Beförderung der Kli-magipfel, der Klimawandel, das Schmelzen von Gletschern – wohl kein Thema der Ökologie wurde von Greenpeace ausgelassen.

65 Millionen Euro im Jahr wendet Greenpeace Deutschland für seine Kampagnen auf. 615.000 Menschen gehören hierzulande zu den Förderern. Die Deutschen tragen als Spendenwelt-meister auch ein Fünftel des Haushalts von Greenpeace International, ein Dachverband, der in 55 Ländern aktiv ist.

Ist Fridays for Future eigentlich eine Konkurrenz zu Greenpeace? Thomas Henningsen, eben-falls Gründungsmitglied von Greenpeace Deutschland, lächelt. „Nein, ein Hoffnungsschim-mer“ sagt er. „Ich hoffe, dass die Gas geben.“ Und Harald Zindler meint: „Die sind eine Wucht. Was die jungen Leute machen, ist sehr wichtig.“

Mit vereinten Kräften gegen die Zerstörung des Planeten – Happy Birthday zum 40igsten, Greenpeace! Mit 40 wird der Schwabe gescheit – ihr seid es schon lange. Weiter so.

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