Die Gefahren der Globalisierung

Die Welt ist ein globales Dorf.

 

Die Kulturen verschmelzen, wir lernen eine ungeheure Vielfalt kennen. Reisen bildet. Und Mega-Veranstaltungen wie olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften bringen Menschen aus allen Ländern, aus jedem Winkel der Erde zusammen. Das ist ein ungeheurer Zugewinn, wir lernen uns als vielfältig geprägte Individuen kennen, staunen über manches, finden anderes fremd oder gar abstoßend. Genau so geht es vermutlich anderen mit uns. Globalisierung ist schön und bereichernd.

 

Aber wie alles auf der Welt hat auch die Globalisierung zwei Seiten.

 

Reisen bildet nicht nur, es ist auch gefährlich. Wir bringen nicht nur gute Erfahrungen im Koffer mit, wir schleppen im worst case auch bis dahin unbekannte Krankheitserreger ein. So jetzt geschehen in Brasilien. Die Fliege mit dem Namen Aeges Ägypti war dort bis vor wenigen Monaten unbekannt. Jetzt ist die ägyptsiche Tigermücke epedemieartig über 26 Länder Lateinamerikas hergefallen. Ursprünglich war sie wohl in Afrika angesiedelt, sie liebt tropische und subtropische Verhältnisse und ist gerne in sogenannten Prekären Wohnsituationen angesiedelt, im Klartext: dort, wo die Hygiene fehlt.
Nun hatte Brasilien 2014 ein Großereignis, an das wir uns gerne erinnern: die Fußballweltmeisterschaften. Es gibt Vermutungen, dass dort nicht nur ein Orkan aus Deutschland mit 7:1 über das Land hinwegfegte, sondern Gäste aus aller Welt auch den Zika Virus bzw. die Ägyptische Tigermücke mitbrachten. Die ist besonders gefährlich für Schwangere, in Brasilien wurden schon viele missgebildete Kinder geboren. Das Land rät Schwangeren vom Besuch der Olympischen Spiele im Sommer 2016 ab.

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