Diakonie fordert umfassende Teilhabe behinderter Menschen

Büdelsdorf. Die Diakonie Schleswig-Holstein fordert eine umfassende Teilhabe behinderter Menschen an Arbeitsleben, Ehrenamt und Digitalisierung. Das betonte Diakonie-Vorstand und Landespastor Heiko Naß beim traditionellen Abend der Begegnung am Dienstagabend in Büdelsdorf bei Rendsburg. Zu dem Abend waren mehr als 200 Gäste aus Politik, Kirche, Diakonie und Gesellschaft gekommen, darunter die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Michaela Pries, und der Schleswiger Bischof Gothart Magaard.
Der Arbeitsplatz, das Ehrenamt und die digitalen Medien seien drei wesentliche Bereiche für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, sagte Naß. „Hier begegnen wir anderen Menschen, tauschen uns aus und können einer Tätigkeit nachgehen, die uns ausfüllt und im Fall der Arbeit die Existenz sichert.“ Laut Naß sollte jeder Mensch die Chance bekommen, daran teilzuhaben – ob mit oder ohne Behinderungen. Der Diakonie-Vorstand betonte: „Dazu müssen wir uns als Gesellschaft noch mehr öffnen und Barrieren abbauen.“ Hier seien vor allem Unternehmen, Vereine und die digitale Welt gefragt.

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