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Der Radio Paradiso Finanztipp

Immer Montag bis Freitag um 9:55 Uhr und 14:55 Uhr.




Mit Lucas Wiedemann von Guliver Anlageberatung.
Guliver Ihre unabhängigen Finanzexperten mit über 20 Jahren Erfahrung.



Über Geld spricht man – eben DOCH. Wir tun es auf jeden Fall, denn Ihre Finanzen liegen uns am Herzen. Welches sind die besten Anlagestrategien? Welche Fehler sollten Sie vermeiden? Wie funktioniert der Finanzmarkt? Welche Grundregeln gelten immer? Unser täglicher Finanztipp gibt Ihnen Antworten, Lösungen und wichtige Informationen, wie Sie mit Ihrem Geld noch besser umgehen können.


Das richtige Maß an Informationen
Gerade für Börsen-Einsteiger stellt sich die Frage nach dem richtigen Maß an Informationen.
Grundsätzlich genügt es, den allgemeinen Nachrichten zu folgen und gelegentlich einen
Blick in die Wirtschafts- und Finanzteile der Tageszeitungen zu werfen. Gerade, wenn Sie in
Fonds investiert sind, übernimmt die Detailarbeit das Fondsmanagement für Sie. Einzelaktien
erfordern hingegen deutlich mehr Recherche.

Was steckt hinter den Risikoklassen?
Welche Risikoklasse passt zu mir? Diese Frage sollte sich jeder Anleger stellen. Von der Antwort hängt die Zusammensetzung Ihres Depots maßgeblich ab. Risikoklassen sind gesetzlich definiert und werden für jeden Fonds im Prospekt aufgewiesen. Wer seine Risiko- klasse kennt, kann somit viel leichter das richtige Produkt finden. Nutzen Sie das Internet oder eine Anlageberatung, um herauszufinden, wo Sie stehen.

Unnötiger Stress für Privatanleger
Viele Privatanleger begehen den Fehler, nach einer Anlageentscheidung ununterbrochen die
aktuellen Kursstände abzufragen. Dies führt jedoch zu unnötigen Stresssituationen. Mit einer
langfristigen Strategie sollten Sie über kurzfristige Kursausschläge erhaben sein. Bewahren
Sie sich deshalb den nötigen Abstand zu Ihrem Depot. Monatliche oder sogar vierteljährliche
Abfragen reichen meist vollkommen aus.

Mit Risiken lässt sich arbeiten
Risiken bei der Geldanlage sollten Ihnen keine Angst machen. Bekanntlich ist diese ein
schlechter Ratgeber. Versuchen Sie vielmehr den richtigen Mix an Risiken in Ihrem Portfolio
herzustellen. Je größer Ihr voraussichtlicher Anlagehorizont ist, desto mehr Risiko kann Ihr
Depot verkraften. Auch für einen langfristigen Vermögensaufbau gilt: „Die richtige Mischung
macht den Unterschied!“

Unabhängige Anlageberatung, was ist das?
Was heißt es eigentlich unabhängig beraten zu werden? Bei einer Bank sitzen Sie
zwar auch einem Berater gegenüber, dieser vertritt jedoch nicht nur Ihre Interessen.
Vielmehr ist er gegenüber seinem Haus weisungsgebunden. Eine unabhängige Anlageberatung
kennt solche übergeordneten Instanzen nicht. Hier treffen Sie auf
transparente Strukturen und können sich sicher sein, dass Ihr Berater nur für Sie arbeitet.

Erwartungen
Viele Börsenneulinge stellen sich die Frage, mit wie viel Rendite pro Jahr sie eigentlich
rechnen können. Die Antwort darauf hängt zunächst einmal davon ab, ob sie nur
Aktienfonds oder auch Anleihen in ihrem Portfolio haben. Entscheiden Sie sich für
eine Aktienstrategie, sind zwischen 6-8% pro Jahr bei einer langfristigen Geldanlage
denkbar. Bei einer Beimischung von Staatsanleihen fällt dieser Wert etwas geringer
aus, dafür streuen Sie aber auch Ihr Risiko!

Rentenfonds
Neben dem klassischen Aktienfonds erfreuen sich auf die sogenannten Rentenfonds
großer Beliebtheit. Diese investieren in Staats- oder Unternehmensanleihen und versuchen
Zins- und Kursgewinne zu erwirtschaften. Auch hier haben Sie die Möglichkeit
risikoreichere oder -ärmere Produkte zu wählen. Für den einfachen Privatanleger
lohnt sich diese Anlageklasse in jedem Fall, verspricht sie doch einen gelungenen
Ausgleich zu reinen Aktienfonds.

Steuerfreibetrag
Auch an den Finanzmärkten spielen Steuern eine große Rolle. Durch die sogenannte
Kapitalertragssteuer werden die meisten Gewinne mit 25 % besteuert. Allerdings
steht Ihnen auch hier ein Steuerfreibetrag von 801€ zur Verfügung. Ehepaare können
Ihre Freibeträge auch zusammenlegen. Achten Sie darauf Ihren Steuerfreibetrag
nicht links liegen zu lassen. Es ist – wie so oft – ganz leicht, diesen für Ihr Depot zu
aktivieren.

Währungsrisiken
Oft werden Sie Fonds finden, die nicht in Euro, sondern beispielsweise in US-Dollar
aufgelegt sind. Das bedeutet, dass die Wertentwicklung Ihres Investments auch von
der Entwicklung der jeweiligen Fremdwährung abhängt. Das bedeutet zunächst
einmal mehr Risiko. Es ist für Privatanleger aber auch erheblich schwieriger, die
Entwicklung einer Währung nachzuvollziehen. Deshalb sollten Sie sich Investments
in Fonds, die nicht in Euro aufgelegt sind, zweimal überlegen.

Gurus
Neben Börsenweisheiten halten sich auch sogenannte Börsengurus hartnäckig in
der Finanzbranche. Vertrauen ist zwar löblich, Kontrolle zahlt sich an den Finanzmärkten
aber meist besser aus. Börsengurus haben oft ganz eigene Interessen und
sind bei weitem keine Alleskönner. Halten Sie sich deshalb nicht zu sehr mit großen
Namen auf und geben Sie nicht zu viel auf gut verkäufliche Schreckensszenarien.
Seriöse Berichterstattung braucht keinen Personenkult.

Altersvorsorge
Die Rente ist zwar grundsätzlich sicher, allerdings wünschen sich viele ein höheres
monatliches Auskommen für das Alter. Um dies zu erreichen lohnt sich für die meisten
ein Blick auf die Börsen. Altersvorsorge ist jedoch mehr als nur sparen, sie sollten
sich als Börsenneuling deshalb frühzeitig einen Berater suchen, dem sie vertrauen.
Anhand Ihres bisherigen Vermögens, Ihres Einkommens und Ihrer Erwartungen
lässt sich nun eine langfristige Strategie entwerfen, mit der sie Ihre Rente aufbessern können.

Der richtige Umgang mit dem Depot
Viele Privatanleger schauen zu regelmäßig in Ihre Depots. Das scheint auf den ersten
Blick eine komische Aussage zu sein. Dahinter steckt jedoch die Tatsache, dass
kurzfristige Kursveränderungen für einen langfristig orientierten Anleger uninteressant
sind. Durch das tägliche oder wöchentliche Überprüfen Ihrer Depotstände können
Sie Ihrer Strategie sogar schaden, indem Sie übereilte Entscheidungen treffen.
Nehmen Sie sich deshalb lieber Zeit für andere Dinge.

Kosten
Ein Fonds ist ein Produkt und Produkte haben ihren Preis. Umso wichtiger ist es, vor
dem Kauf genau hinzuschauen, welche Kosten auf Sie zukommen. Bei aktiv verwalteten
Fonds ist eine einmalige Gebühr von 3-5%, der sogenannte Ausgabeaufschlag,xnicht unüblich.
Kommen dann jedoch noch übermäßig hohe jährliche Verwaltungsund
Beratungsgebühren dazu, können Sie im ersten Jahr schnell 7% Ihrer Anlagesumme
verlieren. Nehmen Sie in diesen Fällen eher Abstand von einem solchen Fonds.

Das große Schnäppchen
Wer träumt nicht vom ganz großen Schnäppchen, das sich später als lukratives Investment
herausstellt? Die Existenz solcher – vom Markt übersehener – Schätze ist
unbestritten. Der Privatanleger läuft hier aber Gefahr, bestimmte Risiken zu übersehen,
die professionelle Fondsverwalter ermitteln können. Aktien oder Anleihen, die
auf den ersten Blick billig scheinen, entpuppen sich dann schnell als Fehlinvestition.

Die richtigen Fragen
Wenn Sie sich für eine Anlageberatung entscheiden, sollten Sie gerade bei den ersten
Gesprächen mit Ihrem Berater genau hinhören. Werden Sie wirklich nach Ihren
Erwartungen, Vorbehalten und nicht zuletzt Ihrer Meinung gefragt? Am Ende eines
solchen Gespräches sollten Sie das Gefühl haben, als Individuum wahrgenommen
worden zu sein. Bei Zweifeln lohnt sich immer eine zweite Meinung.

Algorithmen
Eine neuere Entwicklung im Bereich der Anlageberatung sind Anbieter, die algorithmengesteuerte
Produkte anbieten, um Ihnen die bestmögliche Wertentwicklung ermöglichen
zu können. In polierter Aufmachung, oftmals als Apps, machen die Unternehmen
die Geldanlage augenscheinlich einfach. Allerdings zeigen Studien, dass
diese Form der Geldanlage zu keinen besonders guten Ergebnissen führt. Die klassische
Anlageberatung kann letztlich sogar konkreter auf Ihre individuellen Bedürfnisse eingehen.

Verständnis
Investieren Sie nur in Unternehmen, deren Geschäft Sie auch verstehen. Es ist eine
Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Geldanlage, dass Sie eine konkrete Vorstellung
davon haben, was die Kernaktivität eines Unternehmens ausmacht. Gleiches
gilt an dieser Stelle auch für Fonds. Versuchen Sie deshalb nur in Produkte zu
investieren, deren Struktur Sie weitestgehend nachvollziehen können. Dabei sollte
Ihnen Ihr Berater in jedem Falle behilflich sein. Nicht zuletzt gibt Ihnen das auch für
schlechtere Zeiten ein sicheres Gefühl.

Wann steige ich ein?
Irgendwann kommt für jeden zukünftigen Anleger die Frage auf, wann er oder sie
nun konkret investieren sollte. Im Allgemeinen lassen sich dazu zwei Aussagen treffen.
Geht es gerade eher sehr turbulent an den Börsen zu, schadet es nicht abzuwarten.
Befindet sich der Markt aber in einem relativ stabilen Umfeld, machen ein
oder zwei Prozent für Sie als langfristigen Anleger keinen Unterschied. Lassen Sie
sich dann nicht von tagesaktuellen Bewegungen verunsichern und schon haben Sie
es geschafft.

Börsen machen Spaß!
Neben den vielen Dingen, die es beim Investieren an den Börsen zu beachten gibt,
sollte ein Baustein nicht unter den Tisch fallen: Börsen machen Spaß! Egal ob es um
die Wirtschafts- und Finanzteile in Tageszeitungen oder Fernsehsendungen geht.
Überall lauern kleinere und größere Geschichten, die interessant, inspirierend oder
auch denkwürdig sein können. So werden aus den Produkten in Ihrem Depot konkrete
Geschehnisse, die man weiterverfolgen möchte. Mit etwas Erfahrung werden
so auch Sie so zum Geschichtenerzähler.

Modetrends
Nicht nur in den Kaufhäusern, auch an den Börsen wechseln die Moden und Trends
am laufenden Band. Heiß diskutiert, hochgelobt oder scharf kritisiert, in der Berichterstattung
finden sich allerhand Meinungen über sie. Für Sie als Privatanleger stellt
sich nun die Frage, was Sie davon halten sollen. Langfristig betrachtet haben sich
nur wenige Modetrends verstetigen können. Die klassischen Produkte zeigen sich
hier beständiger. Beobachten Sie daher lieber und bleiben Sie dem Bewährten treu.

Wie werde ich gut beraten?
Die Entscheidung für einen Anlageberater sollte grundsätzlich langfristig angelegt
sein. Eine gute Anlageberatung zeichnet sich durch regelmäßige Informationsangebote
aus, ohne Sie zu überfrachten. Zudem sollten Sie jährlich die Möglichkeit für
ein persönliches Gespräch haben. Dabei werden Sie schnell erkennen, ob Ihr Berater
an frühere Gespräche anknüpfen kann, oder unvorbereitet loslegt. Eine gute Anlageberatung
funktioniert nur als gegenseitiges Vertrauensverhältnis.

Demografie
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Der demografische Wandel hat aber nicht nur
Einfluss auf die Pflegedebatte in Deutschland, sondern auch auf den Wirtschaftsstandort
Deutschland. Vergleicht man die Bevölkerungsstrukturen von Staaten miteinander,
lässt dies Rückschlüsse auf die Innovationsfähigkeit von Gesellschaften zu.
Damit ist Demografie ein gutes Beispiel dafür, wie gesellschaftliche Veränderungen
auch die Börsen beeinflussen können.

Wie viel Zeit sollte ich mitbringen?
Für eine Kapitalmarktanlage sollten Sie vor allem Zeit mitbringen. Denn nur so lassen
sich gewisse Risiken ausgleichen. Bei einer ausgewogenen Anlagestrategie lohnt sich
ein Investment schon ab fünf Jahren. Doch auch hier ist es sinnvoll, nicht auf einen
fixen Termin angewiesen zu sein. Legen Sie deshalb nur Geld an, auf das Sie mittelbis
langfristig verzichten können. Zeit ist an den Börsen ein guter Berater.

Warum ist die aktuelle Geldpolitik so schlecht für Anleihen?
Die Geldpolitik der Notenbanken macht es den Anleihen nicht leicht. Das hängt damit
zusammen, dass die Notenbanken Staats- und Unternehmensanleihen in großem Stil
aufkaufen. Dadurch sind die Zinsen deutlich zurückgegangen. Auch hier gilt das Prinzip
von Angebot und Nachfrage. Ganz auf Anleihen sollten Sie deshalb aber nicht verzichten.
Anleihen bleiben, gerade für unsichere Zeiten, eine wichtige Beimischung.

Zertifikate
In der Finanzbranche wird immer wieder versucht, Privatanleger für Zertifikate zu begeistern.
Diese verkörpern keinen realen Wert, wie etwa den Anteil an einem Unternehmen,
sondern beziehen sich nur auf deren Wertentwicklung. So schließt man eine
Wette auf den Kurs einer Aktie in einem bestimmten Zeitfenster ab. Wie Sie schon an
dieser kurzen Erklärung merken, ist die Angelegenheit komplex und spekulativ. Als
Privatanleger rate ich Ihnen deshalb entschieden davon ab.

Was tun, wenn ich mit meinem Berater unzufrieden bin?
Nicht bei jedem Berater werden Sie sich gut aufgehoben fühlen. Das kann an einer
schlechten Depotentwicklung, aber auch an zwischenmenschlichen Hürden liegen.
Suchen Sie hier unbedingt das Gespräch. Verändert sich daraufhin nichts, haben Sie
den Mut, sich auf die Suche nach anderen Anlageberatungen zu begeben. Ein Wechsel
geht oft einfacher als man denkt.

Wie finde ich den richtigen Fonds?
Die Suche nach dem richtigen Fonds stellt eine große Hürde dar. Am besten machen
Sie sich über das Internet schlau. Oft werden Sie hier auf Bestenlisten stoßen. Diese
können zwar einen Hinweis liefern, sie beziehen sich aber immer nur auf die Vergangenheit.
Das schmälert Ihre Aussagekraft erheblich. Viel wichtiger ist es deshalb genau
hinzuschauen und Fonds anhand ihrer Anlagephilosophie zu vergleichen.

Der Einzeltitel
Für viele Anleger übt es einen gewissen Reiz aus, direkt in Aktien, anstatt in Fonds zu
investieren. Einige erinnern sich vielleicht noch an den Börsengang der Telekom. Dieser
Weg erfordert aber viel Zeit und bedeutet mehr Risiko. Sie müssen ein Unternehmen
nun auf Herz und Nieren prüfen. Investments in eine einzige Firma sind zudem
noch keine Anlagestrategie. Bleiben Sie deshalb bei Fonds, damit fällt auch die Streuung
deutlich leichter.

Politische Börsen haben kurze Beine
Politik und Kapitalmärkte beeinflussen sich gegenseitig. Dadurch können Kursausschläge
verursacht werden. Diese sollten jedoch oft mit Vorsicht genossen werden.
Nicht zuletzt verleiht dem auch die Börsenweisheit Ausdruck, wonach politische
Märkte kurze Beine haben. Mit einem weiten Anlagehorizont sind Sie deshalb meist
gut gerüstet.

Börsenweisheiten
Egal ob als Einsteiger oder Fortgeschrittener, Börsenweisheiten haben auf alle Kapitalmarktinteressierten
ihren Reiz. Kurz und prägnant formuliert, erlauben Sie es, für
jede Situation den passenden Spruch parat zu haben. Doch es ist Vorsicht angebracht.
Börsenweisheiten sind keine Naturgesetze und bei genauerem Hinsehen wenig
verlässlich. Mit genauem Hinsehen und kritischen Fragen sind Sie besser beraten.

Spekulation und Investition
Entgegen Ihres Rufes sind auch an den Börsen Investitionen, anders als reine Spekulationen,
möglich. Investieren steht für nachhaltige Anlageentscheidungen, die ein
ausgeglichenes Risiko-Gewinn-Verhältnis aufweisen. Deshalb lohnt es sich, Geld in
solide Produkte zu investieren, die sie in ihrer Wirkweise nachvollziehen können. Ansonsten
laufen Sie Gefahr, dass am Ende immer die Bank gewinnt.

Diversifikation ist das Stichwort
Hinter dem Begriff der Streuung versteckt sich ein Kernelement der gelungenen Anlagestrategie.
Ein gesundes Depot sollte aus verschiedenen Anlageklassen wie Aktien,
oder Anleihen bestehen. Achten Sie darauf, dass auch innerhalb dieser Anlageklassen
die nötige regionale Vielfalt hergestellt wird. Ansonsten kann es zu Konzentrationsrisiken
kommen, die sich auch für Privatanleger leicht vermeiden lassen.

Das Alter macht den Unterschied
Das Alter spielt eine wichtige Rolle bei der Geldanlage. Gerade bei jüngeren Sparern ist der
Anlagehorizont oft sehr groß, weshalb höhere Risiken möglich sind. Bei älteren Anlegern
werden hingegen sicherheitsorientierte Depotstrukturen empfohlen. Ein zu alt oder zu jung
gibt es für eine ausgewogene Anlagestrategie hingegen nie.

Dividenden und Kursgewinne
Auch mit Dividenden können Gewinne erwirtschaftet werden. Unternehmen lassen Ihre Aktionäre
regelmäßig durch Ausschüttungen an Gewinnen teilhaben. Sollten Sie ausschüttende
Fonds erwerben, können Sie, ohne Anteile verkaufen zu müssen, Erträge abschöpfen
und anderweitig verwenden. Dividenden sind damit ein zweites Standbein, dass sich für viele
Anleger eignet.

Die Depoteröffnung
Auf dem Weg an die Kapitalmärkten stellt sich die Frage nach der Depoteröffnung. Hier
können Sie entweder im Rahmen einer Anlageberatung Angebote wahrnehmen, oder
selbstständig bei sogenannten Online-Brokern aktiv werden. Diese arbeiten ohne Beratungsleistung
und bieten im Gegenzug sehr günstige Konditionen an. Ein Einsteiger sollte
sich davon aber nicht ohne ein längeres Nachdenken überzeugen lassen.

Was tun, wenn eine Krise kommt?
Eine der herausforderndsten Situationen an den Kapitalmärkten ist die Krise. Gerade als
Privatanleger kann man sich hier schnell ratlos fühlen. Bleiben Sie in diesen Momenten ruhig
und vermeiden Sie übereilte Entscheidungen. Ein kühler Kopf und gute Gespräche mit Ihrem
Berater sind jetzt das A und O. Wenn Sie auf eigene Initiative investiert sind, dann informieren
Sie sich möglichst breit, das relativiert Panikmache.

Selbstbewusstsein im Gespräch
Anlageberatung ist nicht gleich Anlageberatung. Achten Sie bei der Auswahl Ihres Beraters
darauf, dass Sie sich bestärkt fühlen, die Fragen zu stellen, die Ihnen auf dem Herzen liegen.
Insbesondere bei Banken ist Ihr Berater seinem Hause verpflichtet und hat zuweilen
Vorgaben zu erfüllen. Machen Sie sich immer bewusst, dass es sich um Ihr Geld handelt.
Sollten Sie unzufrieden sein, lohnt sich ein Wechsel.

Ein Blick über das Sparbuch hinaus
Laut einer Umfrage der Investmentbank J. P. Morgan sind 67% der Deutschen unzufrieden
mit ihren Sparerträgen. 79% der Bundesbürger nutzen zudem keine Kaptialmarktinvestments
und greifen eher auf Sparbuch zurück. In einem anhaltenden Niedrigzinsumfeld ist
dies oft der falsche Weg. Ein Blick über die liebgewonnenen Sparmodelle hinaus lohnt sich.

Das richtige Maß an Informationen
Gerade für Börsen-Einsteiger stellt sich die Frage nach dem richtigen Maß an Informationen.
Grundsätzlich genügt es, den allgemeinen Nachrichten zu folgen und gelegentlich einen
Blick in die Wirtschafts- und Finanzteile der Tageszeitungen zu werfen. Gerade, wenn Sie in
Fonds investiert sind, übernimmt die Detailarbeit das Fondsmanagement für Sie. Einzelaktien
erfordern hingegen deutlich mehr Recherche.

Was steckt hinter den Risikoklassen?
Welche Risikoklasse passt zu mir? Diese Frage sollte sich jeder Anleger stellen. Von der Antwort hängt die Zusammensetzung Ihres Depots maßgeblich ab. Risikoklassen sind gesetzlich definiert und werden für jeden Fonds im Prospekt aufgewiesen. Wer seine Risiko- klasse kennt, kann somit viel leichter das richtige Produkt finden. Nutzen Sie das Internet oder eine Anlageberatung, um herauszufinden, wo Sie stehen.

Unnötiger Stress für Privatanleger
Viele Privatanleger begehen den Fehler, nach einer Anlageentscheidung ununterbrochen die
aktuellen Kursstände abzufragen. Dies führt jedoch zu unnötigen Stresssituationen. Mit einer
langfristigen Strategie sollten Sie über kurzfristige Kursausschläge erhaben sein. Bewahren
Sie sich deshalb den nötigen Abstand zu Ihrem Depot. Monatliche oder sogar vierteljährliche
Abfragen reichen meist vollkommen aus.

Mit Risiken lässt sich arbeiten
Risiken bei der Geldanlage sollten Ihnen keine Angst machen. Bekanntlich ist diese ein
schlechter Ratgeber. Versuchen Sie vielmehr den richtigen Mix an Risiken in Ihrem Portfolio
herzustellen. Je größer Ihr voraussichtlicher Anlagehorizont ist, desto mehr Risiko kann Ihr
Depot verkraften. Auch für einen langfristigen Vermögensaufbau gilt: „Die richtige Mischung
macht den Unterschied!“






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