Der gute Mensch aus Somalia.

Doch es gibt sie. Die Menschen, die bereit sind, von ihrem Überfluss abzugeben. Profi Fußballer aus Afrika finanzieren mitunter ihre Dorfgemeinschaft in der Heimat. Ein besonders herausragendes Beispiel ist der Simbabwische Milliardär Strive Masiyiwa. Er hat es als Telekommunikationsunternehmer zum Milliardär gebracht. Und gibt jetzt kräftig ab. 2000 Ärzten in seiner Heimat Simbabwe zahlt er jetzt 300 US Dollar pro Monat aus einem privaten Fonds. Plus Erstattung der Reisekosten. Der Milliardär hat dafür gesorgt, dass durch seine Großzügigkeit ein monatelanger Ärztestreik im Land beendet werden konnte. Laut BBC bekommen die Ärzte ein halbes Jahr lang das höhere Gehalt. Was danach kommt, ist noch ungewiss. Aber immerhin hat Masiyiwa etwas angestoßen. Ich höre schon die Unkenrufen und Wadenbeißer: Der hats ja. Das tut dem doch nicht weh. Stimmt. Und trotzdem gilt hier rein rechtlich: kann man machen – muss man aber nicht. Ich freue mich über solche Beispiele gelebter Solidarität. Der in Großbritannien lebende Milliardär könnte seine Herkunft ja auch vergessen. Kann man machen – muss man aber nicht.

Der gute Mensch aus Somalia.
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