Das Ende der Angst. Mahler meint am 15.10.2019

160203_Mahlermeint_bannerDie Angst hat uns fest im Griff. Neue Studien gehen davon aus, dass im Jahr 2025 jede zweite Person in Deutschland mit Depressionen zu tun haben wird. Mindestens einmal im Leben. Gründe gibt es genug: Angst vor Altersarmut, Angst vor Terroranschlägen, Angst vor der Klimakatastrophe, vor Trennungen und Arbeitslosigkeit. Die positive Lebenseinstellung kommt einem der reichsten Länder der Welt abhanden. Die Befürchtungen, dass bald alles ganz anders sein könnte lähmt uns. Anstatt forsch das Leben mit seinen Herausforderungen anzugehen ziehen sich immer mehr Menschen in sich selbst zurück und werden passiv.Was kann man dagegen tun? Klar, es gibt Therapeuten und Psychologen, die helfen können, gegen die Ängste anzugehen. Und es ist gut, dass es die gibt. Am Sonntagabend im Gottesdienst haben wir eine ganz einfache Übung gemacht. Wir haben unsere Fäuste geöffnet, mit denen wir unsere Ängste festhalten und haben an ganz konkrete Sorgen und Ängste gedacht. Und dann haben wir losgelassen. Eine einfache Übung. Aber wir haben gemerkt, dass sich unsere Haltung verändert hat. Wir sind unsere Ängste nicht losgeworden. Aber wir haben sie verändern lassen. Wir haben Hoffnung und Geborgenheit dagegengesetzt. Das hat unheimlich gut getan. Ich denke, ich werde die Loslass-Übung in die tägliche Meditation und ins Gebet einbauen. Einfach weil es gut tut und hilft, sich dem Leben neu zu stellen. Mit all seinen Herausforderungen und seinen unendlich vielen Freuden.

Das Ende der Angst. Mahler meint am 15.10.2019
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