Da war doch noch was – was ändert sich ab August?

Die Corona-Verordnungen ändern sich gefühlt jeden Tag. Aber es gibt auch andere Verände-rungen, die für uns interessant sind. Am 1. August sind drei Neuerungen in Kraft getreten:

Die Neuregelung des Familiennachzugs für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz-status sieht vor, dass bundesweit pro Monat nicht mehr als 1000 Personen kommen sollen. Erwachsene dürfen Ehepartner und minderjährige Kinder zu sich holen, unbe-gleitete Minderjährige ihre Eltern. Kriterien sind unter anderem die Dauer der Tren-nung, das Kindeswohl und die Frage, ob den Angehörigen Gefahr droht. Außerdem soll berücksichtigt werden, ob jemand krank oder pflegebedürftig ist.

Bei der Deutschen Bahn gibt es Fahrkarten ab 19,90 Euro pro Fahrt vom 1. August an dauerhaft. Die bisherigen Aktionsangebote werden als “Super-Sparpreis” zur 3. Preis-kategorie. Ebenfalls neu: Das sogenannte City-Ticket, das in 126 Städten am Start- und am Zielbahnhof die Nutzung des öffentliche Nahverkehrs erlaubt, bekommen nun die meisten Fernverkehrskunden, die mindestens 100 Kilometer zurücklegen. Dafür war bisher eine Bahncard nötig, jetzt nicht mehr.

Als erstes Bundesland streicht Berlin komplett die Kitagebühren. Berliner Eltern müs-sen diese einkommensabhängigen Beiträge für die Betreuung in Kitas oder bei Tages-müttern nun auch für Kinder unter einem Jahr nicht mehr zahlen. In allen Altersklassen müssen Eltern allerdings auch in Zukunft das Kita-Essen finanzieren. Dafür werden in der Regel 23 Euro im Monat fällig.

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