Christopher Street Day

Er ist zu einer festen Institution des Berliner Jahreskalenders geworden. Der Christopher Street Day, der bunte Festumzug mit dem für Gleichberechtigung von Homosexuellen und Bisexuellen demonstriert wird ist auch über die Stadtgrenzen von Berlin bekannt. Nun soll es ein neues Konzept geben rund um den Christopher Street Day. Dazu gehören eine Namensänderung und die Besinnung auf den Kern der Veranstaltung sagt Robert Kastl, Geschäftsführer des CSD e.V. Außerdem will der Verein seine Arbeit für Gleichberechtigung von homo-, trans-, und bisexuellen ausweiten und nicht länger auf den Christopher Street Day begrenzen. Diese Aktionen sollen politischen Inhalt besitzen und werden dann unter dem Namen „Stonewell“ laufen, lässt Kastl uns wissen, will jedoch noch nicht zu viel verraten. Der Christopher Street Day sei in den vergangenen Jahren etwas als „schwule Party“ in Verruf geraten. Jedoch gab es bereits Veränderungen, die zu einem stärkeren politischen Charakter verhelfen sollen und die nun weitergeführt werden. „Im Endeffekt“, so Robert Kastl, geht es darum, „das Bewusstsein der Menschen zu verändern und ihnen ein besseres Bauchgefühl“ zu geben, wenn es um die Gleichberechtigung geht. Dabei soll der Umzug an sich jedoch nichts von seiner bunten und lustigen Stimmung einbüßen, denn das, so sagt er sei der beste Weg, um die Menschen zu erreichen.

 

 

Übersicht:

WAS: Christopher Street Day

WO: Berlin

WANN: ab 2014

 

Christopher Street Day
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