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Grade noch mal gutgegangen. Die Bayern führten 2:0 in Turin – und bekamen noch 2 eingeschenkt von Juventus. Die alte Dame führte 2:0 in München und der sprichwörtliche Bayern-Dusel bescherte den Kickern von Pep Guardiola kurz vor Schluss den Ausgleich – in der Verlängerung gar den 4:2 Sieg.

 

 

Was am Rand des Fußball Spektakels noch so geschieht? Oft nichts, was man wirklich wissen will. Sogenannte Fans kühlen ihr Mütchen in den europäischen Städten bierseelig und benehmen sich dabei kräftig daneben. Fußball als Kulisse für übelsten Rassismus, da hilft auch die Kapitäns-Armbinde von Philipp Lahm nichts, auf der „Not o racism“ geschrieben steht. Ein besonders abscheuliches Kapitel der vermeintlichen Überlegenheit haben holländische Fans des PSV Eindhoven jetzt in Madrid abgeliefert. Sie demütigten rumänische Bettlerinnen am Plaza Mayor vor dem Spiel gegen Atletico Madrid auf übelste Weise. Sie warfen den Frauen Münzen zu und begrölten die Sprünge der Frauen, steckten vor den Augen der Bettlerinnen Gelscheine in Brand und kippten ihnen Bier in die Sammelbecher. Ein sogenannter Fan forderte eine der Frauen zu Liegestützen auf, die diese in Erwartung der Bezahlung für das unwürdige Schauspiel auch brav ausführte. Beendet wurde das Spektakel erst, als die Polizei kam – und die Frauen vom Platz führte.

 

 

Ja, Fussball hat auch seine hässliche Seite. Da nützt die ganze NotoRacism Kampagne der UEFA nichts. Ach so: der PSV Eindhoven verlor in Madrid mit 7:8 im Elfmeterschießen. Aber das ist nur eine Randnotiz. Auf solche sogenannten Fans kann wohl jeder Verein verzichten. Ohne Holland spielen wir das Finale.

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