Boho-Style – wie man den Bohème-Look heute trägt

Der Boho-Trend ist ungebrochen. Egal, ob auf der Straße, am Strand oder auf dem roten Teppich – überall sieht man wallende Kleider, Ethno-Prints, Fransen-Westen, Folklore-Blusen und Marlenehosen. Doch woher stammt eigentlich der Boho-Stil, wer kann ihn tragen und welche Stücke braucht man für einen rundum perfekten Boho-Look?

 

Woher kommt der Boho-Trend?

Seinen Ursprung hat der trendige Bohemian-Style in Frankreich. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts verkörperten damit vor allem Künstler einen unkonventionellen und betont lässigen Lebensstil. Mit “Bohème” wurde zunächst kein Modestil bezeichnet. Erst in den 1960er- und 1970er-Jahren sorgten Stars wie Romy Schneider und Anita Pallenberg dafür, dass der Boho-Stil in die Modewelt Einzug hielt. Seinen modischen Durchbruch feierte der Boho-Style in den 2000er-Jahren. Bis heute reißt der Trend nicht ab. Was mittlerweile anders ist: Der Boho-Stil ist großstädtischer geworden. Damals wie heute steht er jedoch für kreativen Freigeist und lässt viel Spielraum für individuelle Stylings.

 

Der Boho-Look funktioniert zu jeder Jahreszeit

An warmen Tagen verwöhnt uns der Boho-Style mit zarten Blusen, lockeren Tuniken, luftigen Kleidern und farbenfrohen Röcken, die bis zum Boden reichen. Römersandalen oder Espadrilles schmücken die Füße, während Accessoires wie lange Ketten, Armbänder, XXL-Sonnenbrillen und Handtaschen mit Ethno-Muster den Look perfektionieren.

Was in der warmen Jahreszeit funktioniert, geht beim Boho-Style auch an kalten Tagen. Um Maxikleider und -röcke herbst- und wintertauglich zu machen, bieten sich Thermostrumpfhosen und Boots als ideale Kombinationspartner an. Warme Materialien wie Wolle und Filz ergänzen leichte Stoffe. Daher darf das Boho-Kleid gerne mit XXL-Wollpullis oder Oversize-Strickjacken getragen werden – Lagenlook lässt grüßen! Fransenwesten, dicke Ponchos und Fake-Fur-Jacken spenden ebenfalls wohlige Wärme.

 

Boho: Der Modestil für jede Figur

Kleidung im Boho-Look versprüht positive Vibrations, sorgt für gute Laune und das Beste: Sie steht jeder Frau und jeder Figur. Am wichtigsten ist es stets, dass man sich in den Kleidungsstücken wohlfühlt. Große Frauen greifen am besten zum Maxikleid mit verziertem Dekolleté, zum wallenden Midirock oder zu weiten Stoffhosen in 7/8-Länge. Um die schlanke Körpermitte zu betonen und eine feminine Sanduhr-Silhouette zu zaubern, bieten sich Taillengürtel wunderbar an. Für kurvige Frauen, die Bein zeigen möchten, eignen sich Tunikakleider ausgezeichnet – am besten mit reichlich verziertem Oberteil.

 

Styling-Tipps für Boho-Fans, die lieber Hosen tragen

Für den modernen Boho-Look ohne Rock oder Kleid sind Schlaghosen oder Boyfriend-Jeans die perfekten Alternativen. Dazu passt eine weiße Bluse mit Blumenstickereien wunderbar oder eine lässig geschnittene Tunika mit Kordeln. Kurvige Frauen können mit einem Oberteil mit V-Ausschnitt ihren Oberkörper optisch strecken und die Silhouette schlanker wirken lassen. Hohe Schuhe, zum Beispiel Wedges oder – für die kälteren Tage – Keilstiefeletten, zaubern schier endlos lange Beine. Wer es lieber etwas zurückhaltender mag, wählt eine dunkle Marlenehose und trägt dazu eine farbenfrohe Folklore-Bluse und einen dunklen Blazer.

Ein modischer und alltagstauglicher Boho Chic gelingt am besten, wenn man klassische Basics mit auffälligen Teilen kombiniert. So entsteht ein raffinierter, aber nicht übertriebener Look.

 
Image by Capucine Moda from Pixabay

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