Bitcoin Hype: Was von der Krypto-Währung zu halten ist

Es gibt Fans und Kritiker, es gibt Befürworter und Gegner – und letztlich mag die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo in der Mitte liegen. Bei einer Sache kann man sich jedoch einig werden: Der Bitcoin hat sehr wohl den Finanzmarkt völlig auf den Kopf gestellt und die volle Aufmerksamkeit auf sich gezogen – in den letzten Jahren gab es kaum ein Thema am Finanzmarkt, über das man so herzhaft diskutieren wie streiten konnte. Der Bitcoin hat stets für Erstaunen und Kopfschütten gesorgt und wird auch weiterhin im Rampenlicht sein – vor allem, wenn die aktuellen Prognosen tatsächlich eintreffen sollten.

Wichtig ist, dass man einen Blick hinter die Kulissen wirft, bevor man sein Geld in den Bitcoin investiert. Denn selbst wenn die Prognosen vielversprechend sind, so darf man die Risiken nicht außer Acht lassen. Wer nämlich sein Geld in den Bitcoin oder in eine andere digitale Währung steckt, der muss nicht automatisch hohe Gewinne verbuchen, sondern kann am Ende sogar recht viel Geld verlieren.

 

Von 20.000 US Dollar in Richtung 3.000 US Dollar – folgt jetzt der neuerliche Höhenflug?

Als der Bitcoin vor über einem Jahrzehnt das Licht der Welt erblickte, hätte es wohl niemand für möglich gehalten, welche Erfolgsgeschichte die Kryptowährung schreiben wird. Zu Beginn galt der Bitcoin als weitere Option gegenüber dem Fiatgeld – wer nicht mit Euro oder US Dollar bezahlen wollte, konnte, sofern der Händler die Kryptowährung akzeptiert hat, mit Bitcoin bezahlen.

Mit dem wachsenden Interesse stieg in weiterer Folge auch der Preis des Bitcoin. Lag der Bitcoin zu Beginn noch im einstelligen US Dollar-Bereich, so befand sich der Preis der Kryptowährung Mitte 2016 im Bereich der 500 US Dollar – Anfang 2017 übersprang der Bitcoin erstmals die 1.000 US Dollar-Grenze. Innerhalb eines Jahres lag der Bitcoin dann bei fast 20.000 US Dollar. Wer hier also zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen ist, der durfte sich über einen enorm hohen Gewinn freuen. Aber nur, wenn man auch zum richtigen Zeitpunkt wieder verkauft hat. Denn wenig später rutschte der Bitcoin in Richtung 10.000 US Dollar; Ende 2018, also zwölf Monate nach dem Allzeithoch, befand sich der Bitcoin bei 3.000 US Dollar.

Anfang 2019 folgte dann ein neuerlicher Höhenflug in Richtung 14.000 US Dollar. Lag der Bitcoin-Preis im November 2019 dann wieder unter 7.000 US Dollar, so kletterte der Bitcoin Anfang 2020 neuerlich über die 10.000 US Dollar-Hürde. Das Coronavirus infizierte aber auch den Kryptomarkt – der Bitcoin stürzte in Richtung 5.000 US Dollar ab. Heute, Anfang September 2020, liegt der Bitcoin bei 10.000 US Dollar. Tendenz steigend. Denn glaubt man den aktuellen Prognosen, so wird der Bitcoin in absehbarer Zukunft nicht nur das Allzeithoch überspringen, sondern auch bald in den Bereich der 100.000 US Dollar vordringen können.

Da es jedoch keine Garantie gibt, muss man besonders vorsichtig sein. Immer wieder sind Korrekturen wie kleinere Abstürze möglich; aufgrund der Volatilität ist es einfach nicht vorhersehbar, wie sich der Markt tatsächlich entwickeln wird.

 

Hier braucht man ausgesprochen starke Nerven

Ganz egal, ob man über Crypto Superstar oder eine andere Plattform investiert – wer sein Geld in den Kryptomarkt pumpt, der braucht ausgesprochen starke Nerven.

Doch warum interessieren sich derart viele Menschen für Bitcoin und Co., obwohl der Markt recht gefährlich ist? Die Niedrigzinsphase, die wohl in absehbarer Zeit nicht von Seiten der Europäischen Zentralbank (kurz: EZB) beendet werden wird, hat die klassischen Produkte unbrauchbar werden lassen. Ganz egal, ob es sich um ein Sparbuch oder die Kapitallebensversicherung handelt – heutzutage muss man schon ein gewisses Risiko eingehen, um gewinnbringend investieren zu können.

Und da der Kryptomarkt ausgesprochen vielversprechend ist, interessieren sich nun auch immer mehr sicherheitsorientierte Privatanleger dafür. Jedoch ist es wichtig, immer nur frei zur Verfügung stehendes Geld zu investieren. Denn die letzten Jahre haben die gezeigt, dass es durchaus starke Abstürze geben kann – das heißt, wer hier viel investiert, der kann letztlich auch viel Geld verlieren.

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