Aufbruch – zu neuer gesellschaftlicher Solidarität

strong>Mahler meint am 04.05.2015
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Der Mai ist gekommen – und der Frühling ist in vollem Gange. Deshalb will ich ihnen in dieser Woche gerne meine Meinung zum Aufbrechen sagen – nicht nur das Aufbrechen der Knospen, sondern den Aufbruch in eine neue Zeit. Denn das ist bitter nötig, meine ich. Zum Beispiel den Aufbruch aus dem Egoismus hin zu neuer gesellschaftlicher Solidarität.
Wir leben vielfach in der Post-familiären Gesellschaft. Die Vereinzelung ist vorangeschritten, die Großfamilie existiert über weite Strecken nicht mehr. Das hat natürlich viel damit zu tun, dass wir gerne unserer eigenes, individuelles Leben gestalten wollen. Und auch die Mobilität der Gesellschaft spielt eine große Rolle – nicht nur in Deutschland sondern auch international. Aber es tun sich neue Formen des Zusammenlebens auf: Wahlfamilien, Mehrgenerationenwohnen, Nachbarschaftsgemeinschaften, Leih-Großeltern. Und das ist auch gut so – schließlich braucht der Mensch das Zusammenleben und das Teilen von Erfahrungen und Emotionalität so wie Essen und Trinken. Wenn es gut geht, kann aus dieser Entwicklung so etwas wie eine neue gesellschaftliche Solidarität entstehen. Ein Aufbruch heraus aus der Ego-Falle und hinein in neue, spannende Erfahrungen. Alle, die schon aufgebrochen sind wissen: Vielfalt bereichert, über alle Grenzen hinweg. Es gibt viel zu entdecken – geben und nehmen macht das Leben erst so richtig reich.
 
 

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