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Arsch hoch! Mahler meint am 21.06.2019

Das Podium zum Thema Klimagerechtigkeit war hochrangig besetzt. Spitzenvertreter von Kirche, Forschung und UN waren vertreten. Standing Ovations sahnten sie nicht ab. Auch nicht der Zwischenrufer Dr. Eckhard von Hirschhausen, der launig und witzig wie immer den Kirchentag in Dortmund würzte. Nein, es war eine junge Frau von Fridays for Future Deutschland. Luisa Neubauer findet es zu wenig, die Proteste der jungen Leute ernst zu nehmen. Sie vertraut auch der Politik und der Wissenschaft nicht länger. Luisa Neubauer glaubt nicht mehr daran:

OTON: Dass andere Menschen für uns die Politik machen werden und die Klimaziele einhalten werden und die Visionen in den Raum stellen werden. Das funktioniert nicht. Das hat die letzten 30 Jahren nicht funktioniert und das wird auch die nächsten 30 Jahre nicht funktionieren.

Und dann sprach sie an die Kirchentagsbesucher eine Einladung aus:

O-TON: Liebe Menschen, die sich in Gemeinden engagieren, liebe Kirchenvertreter und Kirchentagsbesucher, liebe Menschen, die sich mit Religion, Glaube, Gott, Schöpfung, Friede, Hoffnung beschäftigen, werdet zu unseren Verbündeten. Schließt Euch uns an, werdet zu denen, die Welt selbst retten, die sich nicht ablenken lassen, die sich nicht aufhalten lassen von Leuten, die Angst vor Zukunft haben. Die sich nicht ablenken lassen von Leuten, die sagen, das Maß der Mitte, das in der Politik gepredigt wird, sei der Weg vorwärts. Die sich nicht ablenken lassen von Leuten, die meinen, mit der Physik lasse sich verhandeln. Lassen sie sich nicht ablenken von Leuten die sagen, wir machen das schon und überhaupt und China und Indien.

Luisa Neubauer, eine wirklich glaubwürdige Vertreterin von Fridays for Future, die sehr viele Sympathiepunkte sammelte.

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