Angeklagter bestreitet SS-Wachmann gewesen zu sein

Im Prozess um die Massentötungen von Häftlingen im Konzentrationslager Sachsenhausen nördlich von Berlin hat der Angeklagte erklärt, zum größten Teil als Landarbeiter bei Pasewalk tätig gewesen zu sein. In einer von seinem Verteidiger zusammengefassten Erklärung äußerte sich der 101-Jährige heute erstmals zu seiner angeblichen Tätigkeit in Deutschland während des Zweiten Weltkriegs. Zuvor hatte er in dem Prozess mehrfach bestritten, als Wachmann der SS in dem KZ tätig gewesen zu sein. Angeklagt ist der 101-Jährige wegen Beihilfe zum Mord an Tausenden Häftlingen. Die Staatsanwaltschaft stützt sich dabei auf Dokumente zu einem SS-Wachmann mit dem Namen, dem Geburtsdatum und dem Geburtsort des Angeklagten.

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