Alles neu im neuen Jahr

Mahler meint am 02.01.2015
 
 
[display_podcast] So, nachdem wir gestern noch ein wenig gefeiert haben gibt’s heute den ersten Alltag im neuen Jahr 2015, morgen geht es schon wieder ins Wochenende. Was ist neu im neuen Jahr? Eine ganze Menge: der flächendeckende Mindestlohn von 8 Euro 50, eine Mietpreisbremse in angespannten Wohnlagen – Mitte des Jahres wird da Gesetz kommen, dass dort nur noch max. 10% mehr als im Mietspiegel genommen werden dürfen. Das Porto für den Standardbrief steigt ab Januar erneut um zwei Cent auf dann 62 Cent. Päckchen werden um 30 Cent teurer. Und – Rundfunkkunden aufgemerkt: Die GEZ sinkt um ganze 48 Cent von 17,98 auf 17,50. Das so genannte Pflegestärkungsgesetz trat gestern in Kraft. Darin werden die Leistungen für Pflegebedürftige sowie die pflegenden Angehörigen heraufgesetzt. Weil das alles mehr kostet, steigt zeitgleich der Pflegebeitrag um 0,3 Prozentpunkte auf 2,35 Prozent für Eltern und 2,6 Prozent für Kinderlose. Auch der gesetzlich vorgeschriebene Beitragssatz für die Krankenversicherung ändert sich: Am 1. Januar 2015 sinkt er von 15,5 auf 14,6 Prozent des Bruttoeinkommens. Der Beitragssatz für die Rentenversicherung sinkt von 18,9 Prozent in 2014 um 0,2 Prozentpunkte. Es gibt ein wenig mehr Elterngeld, die Kirchensteuer wird automatisch abgebucht und das Schwarzfahren kostet ab März 60 statt bisher 40 Euro. Das sind nur ein paar der wichtigsten Neuerungen – aber jetzt die wichtigste Nachricht zum Schluss: Ab Januar dürfen Gastwirte Bier auch in 0,15-Liter-Mini-Gläsern ausschenken – in diesem Sinne: Prosit Neujahr.
 
 

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