300 Socken für Obdachlose.

Warum sollte man beim Fernsehen eigentlich die Hände in den Schoß legen? Eine beliebte Beschäftigung beim Anschauen der Lieblingssendungen ist Bügeln. Bärbel Wettig aus Hohenschönhausen strickt am liebsten beim Fernsehen. In den letzten eineinhalb Jahren kamen über 300 Paar warme Wollsocken zusammen.  Bleibt die Frage, wer die ganzen Socken eigentlich tragen soll … Bärbel Wettigs Mann Peter ist natürlich bestens versorgt. Also schloss sich Frau Wettig einer Spendenaktion für Obdachlose an: für die Notunterkunft in der Samariterkirche in Berlin Friedrichshain strickt sie über 300 Socken-Paare in eineinhalb Jahren. Das berichtete das Berliner Abendblatt am 22. Februar. Frau Wettig ist mit ihrem Engagement mit den Stricknadeln nicht allein. Die Kosmetikerin Gabriele Biedermann, ebenfalls aus Hohenschönhausen, sammelt seit mehr als 5 Jahren Wäsche und Hygieneartikel in ihrem Kosmetiksalon. Regelmäßig kommt eine ganze Menge zusammen, die dann in die Notübernachtung in der Samariterkirche in Berlin Friedrichshain gefahren werden.  Seit Jahren sammelt Radio Paradiso gemeinsam mit dem Outdoor-Haus Globetrotter gebrauchte und neue Schlafsäcke für die Obdachlosen in Berlin. In einer Welt voller schlechter Nachrichten sind es diese Aktionen, die Hoffnung geben. Gute Nachrichten sind es wert, weitergesagt und nachgemacht zu werden.

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