Jeden Tag informieren wir uns für Sie über die Lage an den Reaktorblöcken des Kernkraftwerks Fukushima in Japan. Dass schon radioaktive Strahlung in die Atmosphäre gelang, ist unumstritten. Doch wird jetzt aus der verheerenden Natur- noch eine weitreichende Umweltkatastrophe?
Inzwischen ist nämlich auch das Meerwasser radioaktiv verseucht. Der giftige Jod-Wert ist um das 127 angestiegen und auch bei Cäsium sei die Verstrahlung 25x höher wie zulässig. Können wir weiterhin bedenkenlos Fisch und Meeresfrüchte essen oder müssen wir uns sogar Sorgen um anstehende Reisepläne in den Pazifikraum machen?
Antworten auf diese Fragen gab uns Ulrich Rieth, Radiochemiker am Johann-Heinrich von Thünen Institut: „Für Fische erwarten wir keine Kontamination und es wird keine nennenswerten Auswirkungen auf das Ökosystem im Pazifik geben.“ Und auch Urlaubs- oder Geschäftsreisen können Sie bedenkenlos angehen: „Wenn man überhaupt im Meerwasser etwas messen könnte, dann in so geringen Konzentrationen, dass es absolut unschädlich ist und man problemlos baden gehen kann (…) direkt am Reaktor ist sie sicherlich höher, aber dort ist ja auch Sperrzone.“
Also auch wenn die Situation vor Ort am Atomkraftwerk Fukushima in Japan immer prekärer wird, wir brauchen uns weder um die tägliche Ernährung noch unsere Reisepläne zu sorgen.
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