Radio Paradiso > Mediathek > Mahler meint > Wenn et Bäddä sisch lohne det. Mahler meint am 11.05.2018
 

Wenn et Bäddä sisch lohne det. Mahler meint am 11.05.2018

0.23 Donnerstagnacht, Jerusalem. Iranische Raketen, aus Syrien abgefeuert, treffen die Golanhöhen in Israel. Die israelische Luftwaffe feuert umgehend zurück. Ist das der lange befürchtete Beginn der Schlacht zwischen dem Iran und Israel?

20:30 Mittwochabend, Kassel. Der Benediktinermönch Nikodemus Schnabel steht auf der Bühne und spricht über das Thema „Wo findet die Seele ein Zuhause“. Sein Zuhause ist Jerusalem, wo er im Kloster Dormitio mit seinen Mitbrüdern lebt und betet. Sie beten Psalmen. Und sie bitten kindlich-naiv für Frieden, den lieben langen Tag. Es passiert nichts.

Man muss nicht unbedingt Atheist sein, um dieses Verhalten in der umkämpftesten Region der Welt in Frage zu stellen. Viele Menschen sind vom Glauben abgefallen, Juden, Christen, Muslime. „Wenn et Bäddä sisch lohne ded“ singt Wolfgang Niedeckens Bap. Wat meinste, was isch dann bädde det ….

Ich bete auch. Ja, auch für den Weltfrieden. Aber am Ende lande ich immer wieder bei mir selbst. An dem Ort, wo meine Seele ein Zuhause findet und Frieden. Frieden über all dem Zerbruch in der Welt und in mir selbst. Das Gebet ist meine Insel, auf der alles heil wird und heil ist. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Ja, ich glaube. Am Ende wird alles gut. Ja, ich bete. Und handle. Auch politisch. Und in meinen ganz persönlichen Beziehungen. Auf meinem T-Shirt steht: Love your Mother. Eine Weltkugel ist da zu sehen. Ich möchte eins werden mit dem ganzen Universum. Das Gebet ist der Schlüssel. Und die Kraftquelle. Da bin ich ganz bei mir, ganz bei Gott und ganz bei der Welt.

Tags: , , , ,

Wenn et Bäddä sisch lohne det. Mahler meint am 11.05.2018 bewerten:
1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
4,00 von 5 Punkten, basierend auf 54 abgegebenen Stimmen.
Loading...
Empfehlen Sie diesen Artikel weiter:

Das könnte Sie auch interessieren