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Themenwoche „Wiedervereinigung“

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Ab dem 13. November dreht sich bei uns alles um das Thema „Deutsche Wiedervereinigung“.
 
Hören Sie von Montag bis Freitag spannende Interviews und interessante Beiträge zu diesem historischen Ereignis.
Wie schwierig war der Weg zur deutschen Einheit und was treibt die Menschen heute um, wenn Sie an die Wiedervereinigung denken? Was fasziniert immer noch am Trabbi und anderen „Ostpro“dukten. Alles dazu in unserer Themenwoche: „Wiedervereinigung“.
 
 
 
1) Walter Mompers Erinnerungen an den 09. November 1989
Walter Momper – Jahrgang 1945, Diplompolitologe, Mitglied der SPD seit 1967. Von 1972 bis 1986 wissenschaftlicher Angestellter und Geschäftsführer der Historischen Kommission zu Berlin. 1975 Mitglied des Abgeordnetenhauses, seit 1985 Fraktionschef der SPD, Regierender Bürgermeister 1989 bis 1991. 1992 Rücktritt als SPD-Landesvorsitzender. Von 2001 bis 2011 Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses.
 
 
 
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2) Robert Conrad – Er fotografierte nach dem Fall der Mauer die „Geisterbahnhöfe“ im Ostteil der Stadt

Bild: Copyright Robert Conrad

Bild: Copyright Robert Conrad

Robert Conrad – Jahrgang 1962, aufgewachsen in Greifswald im heutigen Mecklenburg-Vorpommern, Studium der Architektur und Kunstgeschichte in Berlin, arbeitet als Fotograf vorrangig für Denkmalämter, Verlage und Museen. Zahlreiche Fotoausstellungen und Veröffentlichungen zu Themen der europäischen und immer wieder der Berliner Architektur- und Zeitgeschichte. Besonderer Schwerpunkt ist die Dokumentation von Bauten der klassischen und der Nachkriegsmoderne.
 
http://vimudeap.info/de/perspectives/99-mauerbilder-robert-conrad/
 
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3) Jens Weißflogs Erinnerungen an den Mauerfall und die Wendezeit
Jens Weißflog,  Ex-Skisprungolympiasieger

Jens Weißflog,
Ex-Skisprungolympiasieger

Jens Weißflog – Jahrgang 1964 Deutschlands erfolgreichster Skispringer, dreimal Olympiasieger, dreimal Weltmeister, gewann viermal die Vierschanzen-Tournee. Heute Hotelier im Erzgebirge.
 
 
 
 
4) Durch selbstgebaute Tunnel in die Freiheit
 
Tunnelnachbau. Quelle: Berliner Unterwelten_Jannick

Tunnelnachbau. Quelle: Berliner Unterwelten_Jannick

Nach dem Bau der Berliner Mauer war eine Flucht in den Westen nur unter großen Gefahren möglich. Dennoch nahmen zahlreiche DDR-Bürger dieses Wagnis auf sich. Und das auf zum Teil abenteuerlichen Wegen und unter Lebensgefahr in und um Berlin. 1962 gelang 29 Menschen die Flucht durch einen selbstgebauten Tunnel unter der Bernauer Straße. Ulrich Pfeifer und Hasso Herschel gehörten zu den Tunnelbauern. Im Sommer 2018 wird der Zugang zu einem ihrer Fluchttunnel durch den Verein Berliner Unterwelten für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht.
 
 
5) Mauerfall statt Geburtstagsfeier
 
Nero Brandenburg. Quelle: Foto: Betty Boop (HRH)

Nero Brandenburg. Quelle: Foto: Betty Boop (HRH)

Nero Brandenburg ist ein echtes Berliner Kind, getauft mit Spreewasser. Er ist mit „Onkel Tobias“ groß geworden und war von 1968 bis 1996 als Moderator, als Redakteur und als Entertainer beim RIAS. Von dort ging es weiter zum SFB und weiteren Radiostationen. Es gibt Leute, die sagen, er hätte Rundfunkgeschichte geschrieben. Seit Oktober 2017 ist er 1. Vorsitzender des „Fördervereins der Freunde des Hans-Rosenthal-Hauses e.V.“.
 
 
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6) Der Trabant – Gesicht des Mauerfalls – Faszination mit 26 PS
 
Trabant - Quelle DDR-MuseumAm 7. November 1957 erblickte der erste Trabant als P50 in Zwickau das Licht der Automobilwelt. Im Laufe der Zeit steigt die Motorleistung von zunächst 18 auf 20 PS, dann 23 PS und bis zum Schluss der Zweitakt-Ära auf 26 PS. Die Wartezeit zum Kauf eines Trabant lag zwischen 10 und 12 Jahren. Von 1957 bis 1990 wurden mehr als drei Millionen Fahrzeuge gebaut. Sein Name bezog sich auf den ersten Sputnik. Spitznamen hatte er viele. Unter anderem „Rennpappe“, „Plastebomber“, „Kugelporsche“, „Asphaltblase“, „Fluchtkoffer“. Als die Grenze geöffnet wurde, strömten viele Ostdeutsche mit dem Trabbi Richtung Westen. Im Jahr 1989 wurde der Trabant zum „Auto des Jahres“ gewählt. ​
 
 
 
 
 
7) Politische Inhaftierungen
 

Dr. Maria Nooke

Dr. Maria Nooke

Der Mauerfall vor 28 Jahren markierte nicht nur das Ende des Kalten Krieges, es war auch gleichzeitig der Anfang vom Ende der DDR. Dort waren schätzungsweise 200.000 Menschen aus politischen Gründen inhaftiert.
 
Die meisten leiden bis heute unter den Folgen des Unrechts: seelisch, körperlich und nicht zuletzt auch finanziell. Unterstützung bekommen die Betroffenen durch die Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur. In Brandenburg ist Dr. Maria Nooke dafür zuständig.
 
 
 
8) Schlagbaum-Öffnung Bornholmer Straße
 
berlin-2188605_640Berlin am 9. November 1989. Oberstleutnant Harald Jäger ist an diesem Tag Leiter der Grenzübergangstelle Bornholmer Straße. Er soll den Grenzübergang bewachen, doch Tausende DDR-Bürger stehen davor und wollen in den Westen. Im Fernsehen hatten sie gesehen, dass sie ausreisen dürfen. Schließlich öffnet er den Schlagbaum ohne Genehmigung von oben.
 
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Die Themenwoche „Wiedervereinigung“ auf 98.2 Radio Paradiso.
Mit freundlicher Unterstützung des DDR Museum – Geschichte zum Anfassen!

 
 
DDR-Logo_Druck_optimiert 2EINE ZEITREISE IN DIE DDR
Im DDR Museum wird Geschichte lebendig, interaktiv und wissenschaftlich fundiert vermittelt: Im Museum erfahren Sie alles über das Leben in der Deutschen Demokratischen Republik! Sie sind eingeladen, Ihr Wissen unterhaltsam zu erweitern und Geschichte hautnah zu erleben. Dabei warten authentische Originale und weltweit einzigartige interaktive Installationen darauf, angefasst und ausprobiert zu werden.
 
Highlights der Ausstellung sind die Trabi-Fahrsimulation in einem originalen Trabant P 601, eine authentisch eingerichtete Plattenbauwohnung mit fünf Zimmern, zahlreiche interaktive Spiele für Groß und Klein, das monumentale Wandbild „Lob des Kommunismus“ sowie die Möglichkeit, viele der Exponate zu berühren.
 
Erwachsene, Jugendliche oder Kinder – im DDR Museum wird die ganze Familie aktiv!
Zentral gelegen gegenüber dem Berliner Dom und täglich geöffnet.
 
DDR Museum
Karl-Liebknecht-Str. 1
10178 Berlin
Öffnungszeiten
Montag-Sonntag 10-20 Uhr
Samstag 10-22 Uhr
 
Rabatt auf Online-Tickets: 1,- EUR >>>
 
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www.ddr-museum.de
 

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