Mahler meint am 25.1.2012 um 10:30 Uhr:
Nein, Diktator Ahmadinedschad sollte keine Atombombe in die Finger kriegen. Das sollte die Welt zu verhindern wissen. Nebenbei: auch die Israelis, die Amerikaner oder sonst jemand sollte im Nahen Osten über Atomwaffen auch nur nachdenken. Nun soll das Regime des Iran in die Knie gezwungen werden – durch einen Erdölboykott. Das würde den Iran empfindlich treffen. Allerdings werden Großabnehmer wie China, Russland und Indien nicht mitspielen, was die Aktion zum zahnlosen Tiger macht. Sollten die Iraner die Straße von Hormus wie angekündigt abriegeln, liegt Krieg in der Luft. Denn das Öl, die Lebensader der westlichen Welt, würde dadurch empfindlich zerstört. Und: Länder wie Griechenland, Italien und Spanien die ihre Schulden jetzt schon nicht bedienen können würden empfindlicher getroffen als wir. Obwohl: steigende Benzin- und Ölpreise wäre auch für uns nicht ohne Wirkung. Ich frage mich, ob wirklich schon alle diplomatischen Mittel ausgeschöpft sind – dieser Boykott kann im schlimmsten Fall nicht weniger bedeuten als Krieg.
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