Kloppo und der liebe Gott

Mahler meint am 26.1.12 um 22:30 Uhr:


In der „Fußball-Bibel“ spricht Dortmunds Meister-Trainer über seinen Glauben. Und Klopp zieht ein selbstbewusstes Fazit: „Gott findet mich in Ordnung, so wie ich bin.

So zu lesen gestern im Sportteil der bundesweiten Ausgabe der BILD.
Über seine ersten Kontakte als Kind mit der Religion erzählt Kloppo:
„Meine Mutter hat sich abends zu mir ans Bett gesetzt und mit mir über den lieben Gott gesprochen und gebetet – ich fand das toll, aber trotzdem hat sie so‘n bisschen das Gefühl vermittelt vom strafenden Gott – da gab es zwei Instanzen: Der Vater, der am Wochenende nach Hause kommt, und diese Drohung ‚Wenn das der liebe Gott sieht!‘“
Lange sei er deshalb „mit schlechtem Gewissen durch die Gegend gelaufen“.
Klopp: „Aber das hat auch dazu beigetragen, dass ich dann eines Tages auch die andere Wahrheit verstanden habe – er ist da! Und er findet mich in Ordnung, so wie ich bin.“
Schon früher verriet Klopp, dass er häufig in die Kirche geht – allerdings nie für Siege betet: „Ich bitte nur um Kraft und Besonnenheit, die Dinge richtig einzuschätzen und anzugehen. Es gibt so viel wichtigere Dinge als Fußball. Gott hat dementsprechend mehr zu tun, als sich um Fußball zu kümmern.“
Um die Erfolge mit seiner Borussia kümmert sich der sympathische Meistertrainer lieber selber…

 

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