Das Märkische Viertel stellt um auf Biowärme. Ab Ende 2012 sollen rund 30.000 Wohnungen des Märkischen Viertels durch den Einsatz regenerativer Energien beheizt werden. Gestern Vormittag legte Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, gemeinsam mit Vertretern von Vattenfall und Gesobau, den Grundstein für ein neues Biomasse-Heizkraftwerk.
Das Märkische Viertel wird seit 2008 energetisch saniert. Somit sinkt der Wärmebedarf enorm. Da es sinnvoll ist, in diesem Zusammenhang die Heizkraft von Gas- auf Biomasse umzustellen, wird das Kraftwerk noch bis Ende nächsten Jahres umgebaut.
Biomasse bedeutet, dass Holzschnitzel verbrannt werden und durch Hitze eine Turbine angetrieben wird, die dann Strom erzeugt.
Die restliche Wärme wird in das Fernwärmenetz eingespeist. Trotz der Verbrennung von Holz wird die Co2-Emission durch den Kraftwerksumbau gesenkt.
Da Holz das Co2, welches im Kraftwerk ausgestoßen wird, zuvor gebunden hat, ist diese Art der Wärmeerzeugung und damit die 13.000 Wohnungen im MV klimaneutral.
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