Pilze, ein Genuss für viele Menschen. Ob nun Roh im Salat oder gekocht in leckerer Soße. Die kleinen Waldbewohner sind einfach himmlisch. Aber Vorsicht! Nicht jeden Pilz, den Sie im Wald finden, können Sie auch essen.
Ein Beispiel ist der Knollenblätterpilz, der dieses Jahr bereits sieben Menschen vergiftet hat. Er sieht aus wie der gewöhnliche Champignon, Unterschiede sind nur schwer zu erkennen. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor Ihrer Waldpilz-Suche erst einmal bei Waldpilzberatern erkundigen, bevor Sie schätzend suchen gehen und Ihr Pilzmenü zu Hause zubereiten.
Wenn Sie nach Ihrer Pilzmahlzeit Erbrechen oder Durchfall haben, sollten Sie besser einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. Das tückische an diesen Pilzen ist, das sie noch Tage nach dem Verzehr zu Leber- und Nierenversagen führen können. Machen Sie sich also vorher schlau, zum Beispiel im Botanischen Museum, montags von 14 – 16.30 Uhr.
Bei Unwohlsein kontaktieren Sie sofort den Giftnotdienst für Berlin und Brandenburg, die Telefonnummer lautet 030 / 19 240. Wenn Sie mal an einer Pilzwanderung teilnehmen möchten und so Ihr wissen aufbessern möchten, können Sie das gerne im Museumsdorf Glashütte tun. Anmeldungen dazu unter der Telefonnummer 033704 / 70 69 03.
Am 12. September um 11 Uhr können Sie dort allerhand dazu lernen.
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