Das Obst aus Nachbars Garten stibitzen ist natürlich nicht erlaubt. Das soll sich nun ändern, zumindest teilweise. Fünf Berliner haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Internetplattform für frei zugängliches Obst in Deutschland zu schaffen.
Mit Erfolg. Rund 500 Fundstellen gibt es nun schon auf ihrer Onlinekarte auf www.mundraub.org Dort gibt es alle Infos zu allen Standorten freien Obstes. Zum Beispiel findet man im Görlitzer Park Brombeeren, nördlich der Bornholmer Straße stehen 50 Sauerkirschbäume und an der Modersohnbrücke gedeiht ein prachtvoller Apfelbaum.
Auf dieser Internetseite können Sie gefundene Obststandorte selbst eintragen und sich selbst auch nach anderen Standorten erkundigen. Wichtig ist, dass die Fundorte legal zugänglich sind. Sollten Sie Obst im Garten des Nachbarn finden, fragen Sie erst nach ob Sie diesen Punkt als frei zugänglich Online stellen dürfen. Wenn ja, erhält dieser Baum eine Banderole, somit gilt er offiziell FREI gekennzeichnet.
Hintergrund dieser Website ist, dass kein herrenloses Obst mehr am Baum oder Strauch verrotten soll. Schauen Sie also öfter mal auf die Karte und wenn Sie mal wieder unterwegs sind, wissen Sie genau wo es köstliches, kostenloses Obst gibt.
Im Überblick:
Internet: www.mundraub.org
Was: Internetplattform für frei zugängliches Obst, Online Deutschlandkarte wo jeder selbst Standorte (nur offizielle, öffentliche) eintragen kann oder sich einfach nach Standorten erkundigen kann
Tags: Brombeeren, Görlitzer Park, kostenloses Obst, Obst, Radio Paradiso















