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Ab ins KZ – und zwar alle! Mahler meint am 9.1.2018

Einmal im Leben soll jeder Deutsche – und auch jeder hier lebende Migrant – ein KZ besuchen, nein, nicht dürfen sondern müssen.
Das hat die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli vorgeschlagen. Angesichts brennender Israel-Fahnen in Berlin hält sie das für eine Maßnahme, die den Antisemitismus eindämmen würde.
Ihre Argumentation: die Verbrechen des Nationalsozialismus, insbesondere die historisch einmalige industrielle Vernichtung eines Teils der Bevölkerung gehören zum nationalen Bewusstsein Deutschlands.
So weit, so richtig. Bleibt die Frage, ob man Staatsbürger und Gäste zum Geschichtsunterricht zwingen darf und kann. Ich meine dass wir zumindest dafür Sorge tragen können, dass ein KZ-Besuch in die Lehrpläne des Geschichtsunterrichts an den Schulen kommt. Klassenfahrten werden immer gemacht – warum sich nicht mit einem Besuch in Buchenwald verbinden, wenn schon Weimar das Ziel ist?
Wie man eine solche Maßnahme den in Deutschland lebenden Migranten nahebringen könnte? So weit ich weiß gibt es in den Deutschkursen Demokratieunterricht. Da sollte das Thema gut aufgehoben sein – ob mit oder ohne Besuch eines Konzentrationslagers.
 
 

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