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20 Jahre Game Boy Ausstellung

Am 21. April 1989 kam ein unscheinbarer grauer Kasten auf den Markt, der die Welt der Computerspiele veränderte: Nintendos tragbare Spielkonsole Game Boy. 20 Jahre Game Boy – Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin erwarb vor einigen Jahren eine 13.000 Computer- und Konsolenmedien umfassende Sammlung des renommierten Berliner Medienexperten und Journalisten Thomas Feibel.

 

In einer ersten Ausstellung mit dem Titel "20 Jahre Game Boy" zeigt die E-LernBar einen Teil der Sammlung. Zu sehen sind die verschiedenen Game Boy-Varianten mit Spielen, welche die jeweiligen Jahrzehnte prägten und die der Firma Nintendo zum Erfolg verhalfen – von der ersten taschenbuchgroßen Handheld-Spielkonsole bis zur aktuellen Wii. Videovorführungen und Vorträge zur Geschichte des Game Boys sowie die Möglichkeit zum Ausprobieren verschiedener Konsolen ergänzen die Ausstellung.

 

1989 brachte Nintendo die tragbare Konsole in Japan auf den Markt. Im August 1989 erschien sie auch in den USA, 1990 in Europa. 120 Millionen Exemplare des Game Boy und seiner Nachfolgemodelle gingen über die Ladentische. Um die 160 Mark kostete ein Gameboy, 50 bis 70 Mark ein Spiel.

 

Zwar war der Game Boy nicht das erste Spielgerät für unterwegs, aber er eroberte die Welt. Auf Schulhöfen, im Bus, während langer Autofahrten auf dem Rücksitz: Ein Game Boy gehörte in den 90er-Jahren für viele Kinder und Jugendliche zu den Dingen, die man haben musste. Der Game Boy war die bis dahin die kleinste Spielekonsole der Welt.

 

Auf einem Blick:
Zeitraum: 3. Mai 2010 bis 30. September 2010
Ort: E-lernBar, Haus Berliner Stadtbibliothek
Adresse: Eingang Schlossplatz 6/7, 1. Innenhof
Öffnungszeiten: Mo-Fr 13-19 Uhr  
 

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